Schlafmedizin und Schnarchdiagnostik

Schlafapnoesyndrom: Ursachen, Symptome und Diagnostik

Im Gegensatz zum störenden aber harmlosen Schnarchen ist das Schlafapnoesyndrom ein ernsthaftes Krankheitsbild. Man bezeichnet damit das anfallsweise Auftreten von mehr als 10 Sekunden andauernden Atemstillständen während des Schlafes.

Während dieser nächtlichen Atempausen wird der Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Das fördert zahlreiche Folgeerkrankungen, wie Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzvergrößerung, Herzinfarkt und Schlaganfall. Etwa 2% der erwachsenen Frauen und 4 % der erwachsenen Männer sind von diesem komplexen Krankheitsbild betroffen. Die typischen Symptome sind nächtliches Schnarchen, Tagesmüdigkeit, Abgeschlagenheit, morgendliche Kopfschmerzen und eine Einschlafneigung am Tag, die zu Unfällen führen kann. Gefördert wird das Schlafapnoesyndrom durch die Risikofaktoren Übergewicht, Alkoholkonsum und die Einnahme von Schlafmitteln.

Der erste Schritt zur Abklärung eines Schlafapnoesyndroms ist eine ambulante Schlafdiagnostik mit einem Gerät, das zu Hause eine Nacht getragen wird. Dieses Diagnosegerät misst die Atmung und Atempausen, den Luftfluss durch die Nase, die Sauerstoffkonzentration im Blut, den Puls, die Schnarchgeräusche und die Körperposition im Schlaf. Nach Auswertung dieser Daten steht fest, ob ein Schlafapnoesyndrom vorliegt oder nicht. Besteht der dringende Verdacht auf ein Schlafapnoesyndrom, erfolgt dann eine Untersuchung im Schlaflabor.

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